Robo-Advisor

  • Gebühren- und Performance-Vergleich
  • Produktdetails zu den einzelnen Anbietern
  • Bis zu 100 Risikoklassen und Anlagestrategien
Sebastian Schick
Sebastian Schick
Die meisten Robo-Advisor bieten auch Sparpläne. Somit können Anleger bereits mit geringen monatlichen Beträgen langfristig Vermögen aufbauen.

Robo-Advisor: Was ist das?

Der Begriff Robo-Advisor setzt sich aus den englischen Wörtern "robot" (Roboter) und "advisor" (Berater) zusammen. Vereinfacht gesagt handelt es sich um ein Computerprogramm, das nach einem bestimmten Algorithmus Anlageentscheidungen trifft, beziehungsweise vorschlägt und das Portfoliomanagement für den Kunden übernimmt. Daher werden die Robo-Advisor alternativ auch digitale Vermögensverwalter genannt.

Der Trend "Robo Advice" kommt aus den USA. Dort kamen die ersten Anbieter im Jahr 2010 auf den Markt. Die Robos der ersten Stunde – Betterment und Wealthfront – verwalten mittlerweile zweistellige Milliardenbeträge. Der ETF-Anbieter Vanguard brachte 2015 einen eigenen Robo-Advisor auf den Markt und ist der nach verwaltetem Kundenvermögen (Assets under Management – AuM) größte Anbieter in den USA. Zum Stichtag 31. März betreute "Vanguard Personal Advisor Services" (VPAS) ein Vermögen von 231 Milliarden US-Dollar – ein Plus von fast 40 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum.

Hierzulande haben vor allem die neuen Finanztechnologie-Unternehmen (Fintechs) die Entwicklung der vergangenen Jahre vorangetrieben wie etwa Marktführer Scalable Capital, der im ersten Halbjahr 2021 geschätzt auf rund drei Milliarden Euro AuM kommt.

Für wen ist ein Robo-Advisor sinnvoll und für wen nicht?

Ziel der digitalen Geldanlage ist es, mehr Menschen Zugang zur professionellen Vermögensverwaltung zu geben, da die Mindestanlagebeträge deutlich niedriger liegen als bei Banken und klassischen Vermögensverwaltern. Außerdem soll die Computersteuerung verhindern, dass Anleger emotional getrieben handeln und dadurch suboptimale Anlageentscheidungen treffen. Die Automatisierung der Anlageprozesse ermöglicht geringere Gebühren als bei personeller Überwachung der Portfolios, dadurch erhöht sich auch die Effizienz der Geldanlage.

Robo-Advisor liefern Komplettlösungen für Kunden, die sich die Aktienanlage nicht selbst zutrauen oder die wenig Zeit haben, sich um die tägliche Börsenentwicklung, um die Titelauswahl und die Bewirtschaftung ihrer Portfolios zu kümmern. "Robos nehmen Anlegern die Arbeit ab”, sagt Niels Nauhauser von der Verbraucherzentrale Baden-Württemberg. Dennoch sollten Anleger laut Nauhauser ein gewisses Hintergrundwissen zu Kapitalanlagen mitbringen, damit sie die Anlagevorschläge besser einschätzen können.

Die digitale Vermögensverwaltung ist sowohl für Sparer mit geringerem Vermögen als auch für vermögende Bankkunden geeignet. Die Vermögensverwaltung startet bei einigen Anbietern schon ab Beträgen unter 1.000 Euro, für den regelmäßigen Kapitalaufbau stehen Sparpläne in der Regel ab 25 oder 50 Euro bereit.

Dennoch sind die Anlageroboter nicht für jeden Anleger die beste Wahl. Sparer ohne Börsenkenntnisse beziehungsweise mit hohem Sicherheitsbedürfnis tun sich häufig schwer, ihr Vermögen einer standardisierten und unpersönlichen Software anzuvertrauen, die man bei Bedarf nicht persönlich erreichen kann.

Das Gleiche gilt für Anleger, die auf Investments in einzelne Wertpapiere nicht verzichten möchten, um eine Überrendite zu erzielen. Denn die digitalen Vermögensverwalter ermöglichen in der Regel nur standardisierte Anlagemodelle und investieren vorrangig in ETFs. Allerdings gibt es auch Ausnahmen (s. u.).

Wenn Sie einen Robo-Advisor nutzen wollen, sollten Sie einen langfristigen Anlagehorizont mitbringen und auch bereit sein, mögliche Verluste wie im Corona-Crash 2020 auszusitzen. Schließlich kann es an den Kapitalmärkten jederzeit zu heftigen Kurschwankungen kommen, die sich über die Jahre gesehen aber wieder ausgleichen lassen. Wer sein Geld nur kurzfristig anlegen oder gar spekulieren will, ist bei einem Robo-Advisor an der falschen Adresse.

Lesen Sie auch: Die besten Robo Advisor im Test

Wie funktionieren Robo-Advisor?

Bevor der Robo-Advisor Ihnen einen passenden Anlagevorschlag erstellen kann, benötigt er von Ihnen ein paar Informationen, um Ihr persönliches Anlage- beziehungsweise Risikoprofil zu ermitteln. Dazu füllen Sie in der Antragsstrecke auf der Online-Plattform einen Fragebogen aus, mit dem der Roboter verschiedene Parameter abklopft, wie etwa Ihre Investitionssumme, finanziellen Verhältnisse, Ihren Investitionszweck, Anlagehorizont, Ihre Risikobereitschaft beziehungsweise Verlusttoleranz sowie mögliche Wertpapierkenntnisse und Erfahrungen. Sind Letztere nicht vorhanden, stellt Ihnen der Robo-Advisor entsprechendes Infomaterial zur Verfügung, das Sie herunterladen müssen und auch lesen sollten. Anschließend bestätigen Sie per Klick, dass Sie die Risikohinweise verstanden haben und akzeptieren diese.

Aus den abgefragten Daten ermittelt der Algorithmus dann Ihr persönliches Anlageprofil und schlägt Ihnen ein Wertpapierportfolio vor. Neben Aktien werden auch andere Assetklassen wie Anleihen, Geldmarkt oder zum Teil Rohstoffe und Immobilien berücksichtigt. Die Robo-Advisor haben stets mehrere Anlagestrategien beziehungsweise Risikoklassen im Programm – von sicherheitsorientiert über ausgewogen bis hin zu offensiver Ausrichtung, sodass für jeden Anleger etwas dabei ist.

Grundsätzlich gilt: Je höher die Risikoklasse, desto höher fällt die Aktienquote aus. Das Portfolio mit der offensivsten Ausrichtung kann bis zu 100 Prozent aus Aktien bestehen, während das Portfolio mit der niedrigsten Risikoklasse meist nur auf einen geringen Aktienanteil von zum Beispiel zehn Prozent kommt und sich überwiegend aus defensiveren Anlageklassen wie Anleihen und Geldmarkt zusammensetzt.

Sie können auch eine niedrigere Risikoklasse als vorgeschlagen wählen, eine höhere in der Regel nicht – wenn überhaupt, dann nur mit dem ausdrücklichen Hinweis, dass die gewählte Anlagestrategie nicht mit Ihrem ermittelten Risikoprofil übereinstimmt und von der Empfehlung des Robo-Advisors abweicht.

Die jeweiligen Musterportfolios sind meist noch mit entsprechenden Charts und Diagrammen optisch aufbereitet, sodass Sie sich noch mal in aller Ruhe einen Überblick über die Zusammensetzung der Anlageklassen sowie über die mögliche Rendite und Schwankungsbreite (Volatilität) verschaffen können. Haben Sie sich schließlich für ein Portfolio entschieden, eröffnet der Robo-Advisor für Sie das Depot und Verrechnungskonto bei der angeschlossenen Partnerbank. Sobald Sie Ihren Anlagebetrag eingezahlt haben, wird Ihr Vermögen gemäß Ihrer gewählten Strategie angelegt.

Robo Advisor Vergleich: Wo liegen die Unterschiede und wie hoch sind die Kosten?

Generell lassen sich Robo-Advisor aufsichtsrechtlich in zwei Typklassen aufteilen: Finanzportfolioverwalter und Finanzanlagenvermittler.

Finanzportfolioverwalter

Die überwiegende Mehrheit der Robo-Advisor agiert als Finanzportfolioverwalter. Darunter zählen alle Anbieter, die dem Kunden eine Komplettlösung für die Geldanlage liefern und das Depot eigenständig verwalten. Der Kunde muss sich nach der Ermittlung des Anlageprofils und der Anlagestrategie um nichts mehr kümmern. Der Robo-Advisor überwacht das Portfolio fortlaufend und darf jederzeit Änderungen und Umschichtungen vornehmen – gemäß den Parametern, die Kunde und Verwalter vorher vereinbart haben.

Dafür brauchen die Anbieter allerdings eine Bafin-Lizenz als Finanzportfolio-Verwalter nach Paragraf 32 des Kreditwesengesetzes (KWG). Der Luxemburger Robo-Advisor Investify hat als Äquivalent eine Lizenz der luxemburgischen Finanzaufsicht CSSF, Anbieter Estably aus Vaduz ist der Liechtensteiner Finanzaufsicht (FMA) unterstellt.

Finanzanlagenvermittler

Im Gegensatz zu den Finanzportfolioverwaltern müssen die sogenannten Finanzanlagenvermittler grundsätzlich vor jeder Änderung oder Umschichtung des Anlageportfolios die Zustimmung des Kunden einholen. Der Vermittler darf das Depot nicht eigenständig verwalten. Seit 1. Januar 2013 benötigen Finanzanlagenvermittler eine gewerberechtliche Erlaubnis für die Beratung beziehungsweise die Vermittlung von Finanzanlagen nach Paragraf 34f der Gewerbeordnung (GewO).

Robo-Advisor, die als Finanzanlagenvermittler tätig sind, vermitteln allerdings meist Dachfonds, die sich aus mehreren Einzelfonds zusammensetzen. Der Dachfonds-Manager wiederum hat – gemäß Richtlinien im Wertpapierverkaufsprospekt – freie Hand bei der Titelauswahl. Er muss also nicht jedes Mal bei Änderung der Portfoliozusammensetzung die Zustimmung des Kunden einholen, sondern sich lediglich an die im Verkaufsprospekt festgeschriebenen Gewichtungen und Anlageklassen halten.

Wie bei den Finanzportfolioverwaltern durchläuft der Anleger bei den Finanzanlagenvermittlern ebenfalls einen webbasierten Fragenkatalog und erhält einen Anlagevorschlag gemäß seines ermittelten Risikoprofils. Die Vermögensverwaltung im rechtlichen Sinne ist allerdings bei einer kooperierenden Kapitalanlagegesellschaft ausgegliedert. Zu den Finanzanlagenvermittlern zählen beispielsweise die Robo-AdvisorTruevest, Oskar und Raisin Invest (Weltsparen).

Unterschiedliche Investmentansätze

Auch hinsichtlich der Risiko- und Portfoliosteuerung lassen sich zwei Varianten unterscheiden: Entweder bieten die digitalen Vermögensverwalter dem Anleger ein fixes Portfolio aus Indexfonds (ETFs), bei dem die Gewichtung der Fonds in regelmäßigen Abständen immer wieder auf die gewählte Ausgangsstrategie zurückgeführt wird. Oder sie arbeiten dynamisch, das heißt, sie passen die Anlegerportfolios den jeweiligen Marktbedingungen aktiv an. Dabei können neben ETFs auch klassische Investmentfonds oder Einzeltitel wie Aktien oder Anleihen zum Einsatz kommen.

Aktive Robo-Advisor

Aktive Robo-Advisor handeln flexibel und schichten je nach Marktlage die Anlageklassen um beziehungsweise verändern die Gewichtung, indem sie das jeweilige Marktrisiko in die Investmententscheidung einfließen lassen. Die Anpassung erfolgt in der Regel nach vorgegebenen Algorithmen. Einige Anbieter ermöglichen auch Strategien, bei denen menschliche Experten nachjustieren, wie etwa Fidelity Wealth Expert, der grüne Robo-Advisor Vividam oder der einzeltitelbasierte Online-Vermögensverwalter Solidvest. Wegen der Kombination aus Mensch und Maschine werden diese Anbieter auch als hybride Robo-Advisor bezeichnet.

Manche Anbieter wie Scalable Capital und Robin (Deutsche Bank) steuern das Risiko mit dem sogenannten Value at Risk (VaR). Der mathematische Wert beziffert das Verlustrisiko eines Portfolios. Ein VaR von 25 Prozent bedeutet beispielsweise, dass das Portfolio in einem Zeitraum von einem Jahr mit einer Wahrscheinlichkeit von 95 Prozent (also in 19 von 20 Jahren) nicht mehr als 25 Prozent an Wert verliert. Einfacher ausgedrückt: Der Anleger ist bereit, einmal in 20 Jahren einen Wertrückgang von mehr als 25 Prozent zu akzeptieren.

Robo-Advisor Whitebox legt den sogenannten Conditional Value at Risk (CVaR) zugrunde, eine Weiterentwicklung des VaR. Der CVaR gibt neben der Verlustwahrscheinlichkeit auch die erwartete Verlusthöhe an, wenn das Portfolio den VaR-Wert überschreiten sollte.

Kritiker monieren den sehr theoretischen Ansatz der VaR-Strategie. Hauptkritikpunkt: Das Verlustrisiko lasse sich nicht durch eine mathematische Kennzahl definieren.

Vor- und Nachteile der aktiven Risikosteuerung

  • Der Vorteil liegt darin, dass auf Marktentwicklungen flexibel und schnell reagiert werden kann und das jeweilige Marktrisiko berücksichtigt wird.

  • Nachteil ist der größere Aufwand, der durch die aktive Risikosteuerung der Portfolios entsteht. Zudem kann es sein, dass – abhängig von der Strategie – häufige Umschichtungen entstehen, was höhere Kosten zur Folge hat und an der Rendite nagt.

Robo-Advisor mit aktiver Risikosteuerung

  • Bevestor
  • Scalable Capital (VaR-Portfolios)
  • Cominvest
  • Estably
  • Evergreen
  • Fidelity Wealth Expert
  • Investify
  • Kapilendo
  • Liqid (Liqid Select)
  • Minveo
  • Monviso
  • Openbank Wealth
  • Robin
  • Smavesto
  • Solidvest
  • Visualvest
  • Warburg Navigator
  • Whitebox
  • Vividam

 

Passive Robo-Advisor

Die rein passiven Robo-Advisor behalten die ursprüngliche Gewichtung der einzelnen Assetklassen im Portfolio unabhängig von den sich verändernden Marktrisiken konsequent bei. Dazu findet in regelmäßigen Zeitabständen eine Überprüfung und – falls erforderlich – ein sogenanntes Rebalancing statt, mit dem die Anfangsgewichtung der Anlageklassen wiederhergestellt wird.

Viele Anbieter richten sich dabei nach einem eigens definierten Schwellenwert: Weicht das Portfolio beispielsweise um zehn Prozent von der ursprünglichen Gewichtung ab, wird umgeschichtet. Sonst wird das Risiko-Rendite-Verhältnis nicht weiter beeinflusst.

Die passive Risikosteuerung fundiert auf der wissenschaftlichen These, dass das sogenannte Market-Timing, also der ideale Ein- und Ausstiegszeitpunkt, für den Investor im Prinzip nicht vorhersehbar ist.

Vor- und Nachteile des passiven Risikomanagements:

  • Klarer Vorteil der passiven Risikosteuerung ist, dass sie weniger personal- und analyseintensiv ist, wodurch die Vermögensverwaltungsgebühr meist etwas geringer ausfällt als bei einem aktiven Risikomanagement.

  • Nachteil ist die mangelnde Flexibilität, da es sich um eine starre Anlagestrategie handelt. Risiken werden lediglich über die Streuung auf verschiedene Märkte minimiert, was aber bei weltweiten Abschwung-Phasen zu ungedämpften Verlusten führen kann.

Egal ob aktiv oder passiv – welche Variante besser performt, kann pauschal nicht beantwortet werden. Sowohl mit einem passiven als auch einem aktiven Risikomanagement können Sie langfristige Renditeerfolge erzielen.

Manche Anbieter wie zum Beispiel Liqid oder Scalable Capital bieten ihren Kunden sowohl eine passive als auch eine aktive Variante an. Andere Robo-Advisor wie etwa Bevestor oder Comdirect kombinieren beide Elemente in ihrer Anlagestrategie, indem sie zum Beispiel neben ETFs auch aktiv gemanagte Fonds beimischen und bei gravierenden Marktveränderungen in die Portfolios eingreifen.

Robo-Advisor mit passiver Risikosteuerung

  • Easyfolio
  • Fintego
  • Gerd Kommer Invest
  • Ginmon
  • Growney
  • Liqid (Liqid Global und Liqid Impact)
  • Oskar
  • Pixit
  • Quirion
  • Scalable (ESG-Portfolios)
  • Truevest
  • VTB Invest
  • Raisin Invest

Robo-Advisor mit ETFs

Die Mehrheit der Robo-Advisor setzt auf börsengehandelte Indexfonds, sogenannte Exchange Traded Funds – kurz ETF. Ein ETF bildet den zugrundeliegenden Index eins zu eins ab, zum Beispiel den Deutschen Aktienindex Dax. Mit einem Indexfonds können Anleger somit ihr Risiko breiter streuen als mit der Einzelanlage in Aktien. Zudem müssen nicht alle Aktien einzeln gekauft werden, um an der Entwicklung des Index optimal zu partizipieren.

Außerdem sind ETFs günstiger als aktiv gemanagte Fonds, da die Ausgabeaufschläge in Höhe von bis zu fünf Prozent entfallen und die laufenden Kosten deutlich niedriger liegen (siehe Punkt Kosten). Andererseits haben Anleger mit ETFs keine Chance auf eine sogenannte Outperformance (Überrendite). Der starre Indexbezug verhindert, dass die passiven Fonds besser laufen als der Index.
Auch beim Thema Nachhaltigkeit kommen ETFs oft an ihre Grenzen, da die Titelauswahl meist nach dem sogenannten "Best-in-Class"-Prinzip erfolgt.

Das bedeutet, dass aus einem konventionellen Index die jeweils Klassenbesten einer Branche in puncto Nachhaltigkeit herausgefiltert werden. Das hat zur Folge, dass in einem ESG-ETF meist noch Unternehmen – wenn auch mit einem geringen Prozentsatz – zu finden sind, die Geschäfte mit Kohle, Rüstung oder Tabak machen.

Robo-Advisor mit ETFs

  • Easyfolio
  • Evergreen (keine ETF, sondern Aktien- und Renten-Futures)
  • Fintego
  • Ginmon
  • Growney
  • Liqid ("Liqid Global")
  • Monviso
  • Oskar
  • Pixit
  • Quirion
  • Raisin Invest
  • Robin
  • Scalable
  • Smavesto
  • Truevest ("ETF Trend 200")
  • VTB Invest
  • Whitebox

Robo-Advisor mit aktiven Fonds

Es gibt auch Robo-Advisor, die zwar überwiegend in ETFs investieren, allerdings teilweise auch noch aktive Fonds einstreuen. Dazu zählen unter anderen:

Aktiv verwaltete Fonds versuchen, durch geschickte Steuerung ihrer Anlagen einen Mehrertrag gegenüber einer Benchmark oder einem Index zu erzielen. Dazu reduzieren die Fondsmanager in schlechten Marktphasen durch gezielte Anlageentscheidungen Risiken oder erhöhen in Boom-Phasen durch Übergewichtung aussichtsreicher Papiere die Renditechancen des Fonds.

Gerade in sehr volatilen Börsenphasen können aktiv gemanagte Fonds ihre Stärken ausspielen. Ein anschauliches Beispiel hierfür lieferte der Aktiencrash im März 2020 im Zuge der Coronakrise. Wie der "Aktiv-Passiv-Navigator 2020" des ETF-Anbieters Lyxor zeigt, schnitten viele aktiv gemanagte Aktienfonds 2020 besser ab als ihre Benchmark. So übertrafen laut Lyxor-Studie 66 Prozent der europäischen Large-Cap-Manager ihre Benchmark. Ein ähnliches Bild zeigte sich bei europäischen Equity Small Cap Fonds. Hier übertrafen rund 80 Prozent ihre Benchmark, in Großbritannien waren es sogar 85 Prozent, da die Fondsmanager einen Brexit-Deal in letzter Minute einplanten und sich entsprechend positionierten.

Auch aktive Fixed-Income-Fonds verbuchten teilweise überdurchschnittliche Ergebnisse. So schnitten laut Studie 69 Prozent der Schwellenländeranleihen-Fonds besser ab als ihre Benchmark. Die Autoren kommen zu dem Ergebnis: "Insgesamt wird 2020 als ein herausragendes Jahr für aktive Fondsmanager in Erinnerung bleiben. In 85 Prozent aller Anlageklassen übertrafen die relativen Renditen 2020 die des Vorjahres."

Langfristig gesehen gelingt es allerdings nur wenigen Fondsmanagern, ihre Benchmark zu schlagen. Der jüngste SPIVA-Report von S&P Dow Jones Indices kommt etwa zu dem Ergebnis, dass auf Sicht der vergangenen 20 Jahre nur sechs Prozent der Fondsmanager von aktiv gemanagten US-Large-Cap-Fonds es schafften, ihren Vergleichsindex S&P 500 zu schlagen.

Für Robo-Advisor, die teilweise oder komplett auf aktive Fonds setzen, besteht die ambitionierte Aufgabe darin, diese Outperformer aus der Masse herauszupicken.

Robo-Advisor, die ausschließlich in aktive Fonds investieren, sind:

  • Fidelity Wealth Expert
  • Liqid ("Liqid Select")
  • Truevest ("VIP Trend 200", "Dynamik Trend 200", "Wachstum Trend 200"
  • Vividam

Robo-Advisor mit Einzelaktien

Es gibt auch zwei Robo-Advisor, die ausschließlich in Einzeltitel wie Aktien oder Anleihen investieren: der Liechtensteiner Robo-Advisor Estably und der Münchner Online-Vermögensverwalter Solidvest. Vorteil: Bei Einzeltiteln fallen keine laufenden Kosten wie bei Fonds oder ETFs an. Dafür liegen die Transaktionskosten etwas höher (siehe Punkt Kosten).

Estably und Solidvest investieren in Aktien, die sie an der Börse für unterbewertet halten und denen sie entsprechendes Kurspotenzial zutrauen. In fallenden Märkten können die Anbieter mit höheren Cash- und Anleihenquoten gegensteuern. Dadurch erhalten Anleger ähnlich wie bei aktiven Fonds die Möglichkeit auf eine Outperformance. In der Coronakrise jedenfalls zählten Solidvest und Estably regelmäßig zu den Bestplatzierten im Biallo-Performance-Vergleich.

Welche Kosten fallen bei einem Robo-Advisor an?

Robo-Advisor gelten im Vergleich zu klassischen Vermögensverwaltern und Banken als besonders günstig, da

  • sie keine teure Beratung,
  • kein individuelles Portfoliomanagement
  • und keine teuren Wertpapieranlagen anbieten.

Im Einzelfall sollte man die Kosten aber im Auge behalten, denn insbesondere die Servicepauschale kann deutlich voneinander abweichen. Grundsätzlich sind zwei wesentliche Gebührenaspekte zu unterscheiden:

  • Die jährliche Servicepauschale, auch Vermögensverwaltungs- oder Servicegebühr genannt, die für die Nutzung des Robo-Advisors in Rechnung gestellt wird,
  • und die Produktkosten, also die Gebühr, die die Fondsanbieter für die Verwaltung ihrer ETFs oder Fonds berechnen (Ausnahme: Einzeltitel).

Produktkosten sind vom Robo-Advisor unabhängig

Die Produktkosten können vom Robo-Advisor nur bedingt beeinflusst werden, denn die laufenden Kosten der eingesetzten ETFs oder Fonds werden direkt von der jeweiligen Investmentgesellschaft einbehalten. Kostet ein Aktien-ETF zum Beispiel 0,25 Prozent pro Jahr, so fällt diese Gebühr bei allen Robos gleichermaßen an und ist bereits in den Fondskursen berücksichtigt.

Was die Anbieter aber beeinflussen können, ist die Auswahl der Fonds und ETFs für das jeweilige Anlage-Modul. Und hier gibt es durchaus Unterschiede: Bei Anbietern, die ausschließlich in ETFs investieren, liegen die Produktkosten im Schnitt nicht höher als 0,3 Prozent pro Jahr. Bei Robos, die ausschließlich in aktive Fonds investieren, können die laufenden Kosten in der Spitze fast zwei Prozent betragen.

Eine Ausnahme stellen – wie bereits erwähnt – Estably und Solidvest dar: Bei Einzeltiteln wie Aktien und Anleihen fallen im Unterschied zu Fonds und ETFs keine laufenden Kosten an, sondern lediglich Transaktionskosten, die bereits in der Servicepauschale inkludiert sind. Beide Anbieter erheben zusätzlich noch eine erfolgsabhängige Gebühr in Höhe von zehn Prozent, wenn der Portfoliowert am Ende eines Kalenderjahres höher liegt als im Vorjahr.

Große Unterschiede bei jährlicher Service-Pauschale

Im Gegensatz zu den Produktkosten wird die jährliche Service-Pauschale vom Robo-Advisor selbst bestimmt. Damit werden die Kosten für Vertrieb, Verwaltung und Transaktionen bezahlt.

Auch hier gibt es deutliche Unterschiede. So berechnet etwa Truevest für seine Dienste je nach Strategie jährlich 1,49 bis 1,95 Prozent vom Anlagevolumen. Bei 50.000 Euro Depoteinlage fallen also 745 Euro bis 975 Euro Gebühren an. Auch die aktiven Robo-Advisor Solidvest (1,40 Prozent), Estably (1,20 Prozent) und Vividam (1,08 Prozent) liegen über der Ein-Prozent-Marke bei den Vermögensverwaltungsgebühren.

Deutlich günstiger geht es mit den Robos von:

  • Fidelity (0,55 %),
  • Visualvest (0,60 %),
  • Liqid (0,25 – 0,50 %) oder
  • Quirion (bis zu 10.000 Euro im ersten Jahr kostenfrei, sonst 0,48 %)

Spezialfall: Staffelgebühren

Einige Robo-Advisor staffeln ihre Servicegebühren nach Anlagebeträgen. Anbieter VTB Invest etwa berechnet seine Gebühren wie folgt:

  • bis 9.999 Euro werden 0,75 Prozent pro Jahr fällig,
  • ab 10.000 Euro 0,70 Prozent,
  • ab 50.000 Euro 0,60 Prozent und
  • ab 100.000 Euro sinkt die Vermögensverwaltungsgebühr auf 0,50 Prozent des Anlagevolumens.

Hier kommt es also ganz entscheidend darauf an, wie hoch das Depotvolumen ausfällt. Unterm Strich erzielen Anleger mit hohem Depotvolumen in diesem Fall eine bessere Nettorendite als Sparer mit geringen Anlagebeträgen.

Kostenlose Ein- und Auszahlungen

Anleger können jederzeit kostenlose Ein- und Auszahlungen über ihr hinterlegtes Referenzkonto tätigen. Es gibt in der Regel keine Kündigungsfristen und sie können ihr Depot jederzeit auflösen oder Teilauszahlungen veranlassen. Bei Auflösung des Depots muss der Robo-Advisor allerdings erst alle Wertpapiere verkaufen, bis er Ihnen das angelegte Kapital auszahlen kann. Bis das Geld auf Ihrem Referenzkonto ist, kann es bis zu drei Werktage dauern.

Attraktive Prämien und Rabatte für Neueinsteiger

Wer seine Verwaltungskosten drücken will, sollte einen Blick auf die Neukundenangebote der Robo-Advisor nehmen. Immer wieder gehen Anbieter mit satten Prämien und Rabatten auf Kundenfang.

Wie sicher sind Robo Advisor?

Wie bei jedem Investment in Wertpapieren sind Anleger auch bei den digitalen Vermögensverwaltern einem Kurs-, Emittenten-, Zins-, und Währungsrisiko ausgesetzt. Die Fonds und ETFs, in welche die Robo-Advisor investieren, zählen zum sogenannten Sondervermögen. Das bedeutet, dass das Depot getrennt von der Kapital- oder Investmentgesellschaft bei einer Partnerbank verwahrt wird und im Falle einer Pleite des Robo-Advisors, des Fondsanbieters oder auch der Depotbank in Ihrem Besitz bleibt und nicht zur Insolvenzmasse gezählt wird. Sie haben das Herausgaberecht.

Einlagen bis 100.000 Euro auf dem Verrechnungskonto sind zudem über die gesetzliche Einlagensicherung durch die Partnerbank geschützt. Darüber hinaus sind einige Banken auch dem Einlagensicherungsfonds des Bundesverbands deutscher Banken (BdB) angeschlossen, wodurch eine zusätzliche Sicherungsgrenze pro Einleger in Millionenhöhe besteht.

Dass ein Robo-Advisor auch pleitegehen kann, zeigt das Beispiel Cashboard. Das ehemalige Vorzeige-Startup musste im Frühjahr 2017 Insolvenz anmelden. Ein Schock für die Kunden. Doch die Konten und Depots wurden bei der Depotbank Ebase getrennt vom Cashboard-Vermögen geführt und waren von der Insolvenz nicht betroffen. Ein Großteil der ehemaligen Cashboard-Kunden hat schließlich das Angebot von Ebase angenommen, das Geld beim hauseigenen Robo-Advisor Fintego anzulegen.

Die Robo-Advisor in unserem Vergleich arbeiten alle mit renommierten Partnerbanken zusammen. Ihre persönlichen Daten werden mit moderner IT-Infrastruktur verschlüsselt und in der Regel auf heimischen Servern gespeichert. Viele Anbieter bieten auch eine Zwei-Faktor-Authentifizierung, die Ihr Konto vor unberechtigten Zugriffen Dritter schützt.

Gibt es Robo-Advisor, die rein nachhaltig anlegen?

Nachhaltige Geldanlagen liegen im Trend. Immer mehr Anleger wollen ihr Geld nach ökologisch-ethischen Kriterien anlegen. Die Zeichen der Zeit haben auch viele Robo-Advisor erkannt. Marktführer Scalable Capital zum Beispiel hat im Sommer 2020 nachhaltige ESG-Portfolios aufgelegt.

Der digitale Vermögensverwalter Vividam, der ausschließlich in grüne aktiv gemanagte Fonds investiert, erzielte zuletzt regelmäßig Bestwerte in unserem Performance-Vergleich. Eine detaillierte Übersicht aller grünen Robos erhalten Sie in unserem Ratgeber "Nachhaltige Robo-Advisor".

Kann ich mit einem Robo Advisor auch für meine Kinder sparen?

Robo-Advisor eignen sich bestens, Vermögen für den Nachwuchs aufzubauen, etwa über einen monatlichen Sparplan. Grundsätzlich können Sie für Ihre Kinder mit Ihrem eigenen Depot vorsorgen. Von Vorteil ist es allerdings, wenn Sie auf den Namen Ihres Kindes ein separates Konto eröffnen können.

Denn dann wird Ihr persönlicher Sparerpauschbetrag nicht angetastet und Sie können für Ihren Nachwuchs einen eigenen Freistellungsauftrag einrichten.

Weiterer Vorteil: Kinder erhalten wie Erwachsene einen steuerlichen Grundfreibetrag (2021: 9.740 Euro), bis zu dem keine Kapitalertragsteuern anfallen. In unserem Ratgeber erhalten Sie einen Überblick, welche Robo-Advisor ein Kinderdepot bieten.

Alle Informationen und Anbieter finden Sie in unserem Ratgeber: Robo Advisor mit Kinderdepots.

Weitere Fragen und Antworten

Können auch ausländische Robo-Advisor genutzt werden?

Wer Empfehlungen eines Robo-Advisors für Geldanlagen im Ausland nutzen möchte, kann das jederzeit und weltweit tun. Der Wohnsitz ist in der Regel nicht ausschlaggebend.

Was ist bei ausländischen Robo-Advisorn zu beachten?

Wichtig ist, dass der Anleger seine Auslandsdepots vor dem Fiskus nicht versteckt. Die daraus erzielten Kapitalerträge müssen in der Einkommenssteuererklärung angegeben werden. Nach den Offenlegungen von Paradise Papers & Co. prüfen und hinterfragen hier die Finanzämter sehr genau. Wer seinem Robo-Advisor folgt und zum Beispiel Geld in den USA oder der Schweiz anlegt, muss mit zusätzlichem bürokratischen Aufwand und obendrein mit weiteren Steuerabgaben rechnen. Bis zu 35 Prozent Quellensteuer können in diesen beiden Ländern für den deutschen Anleger fällig werden, wobei ein Teil davon rückerstattungsfähig ist.

Biallo-Tipp: Nehmen Sie Empfehlungen für Geldanlagen im Ausland immer näher unter die Lupe. Unterschiedlichste Anlagemöglichkeiten, ob in ETFs oder Aktien, sind in Deutschland verfügbar und mit der gesetzlichen Einlagensicherung zudem sehr sicher. Warum also in die Ferne schweifen?

Wer haftet bei Robo-Advisorn bei einer "falschen" Beratung?

Brisant wird es, wenn Robo-Advisor dem Anleger "fehlerhafte" Empfehlungen ausgeben. Grundsätzlich trennt die Bafin (Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht) Robo-Advisor in automatisierte Finanzportfolioverwalter nach Paragraf 32 Absatz 1 KWG (Kreditwesengesetz) und in Finanzanlagevermittler, die nach Paragraf 34f GewO Vermögensanlagen über eine Internet-Dienstleistungsplattform vertreiben. Ergeben sich demnach für den Anleger Unterschiede bei zum Beispiel rechtlichen Haftungsvorschriften? "Zivilrechtlich gesehen gibt es aus Sicht des Anlegerschutzes und somit des möglichen Schadensersatzes bei Pflichtverletzungen keine Abweichungen des Schutzniveaus. Im Kern und gemäß den entsprechenden Pflichten bei der Verwaltung, Vermittlung, Beratung oder Aufklärung von Finanzprodukten gibt es weder für den Finanzportfolioverwalter noch für den Finanzanlagenvermittler irgendwelche Unterschiede", so Bernd Jochem, renommierter Spezialist für komplexe Fälle des Bank- und Kapitalanlagerechts der Kanzlei Rotter in München.

Allerdings bewegen sich beide Formen der Anbieter auf gefährlichem Eis, wenn eine Geeignetheitserklärung an den Kunden nicht ausgehändigt wird. "Man muss ja beachten, dass man sich hier in einem aufsichtsrechtlichen Bereich befindet. Jedoch ist es kein Automatismus, wenn ich aufsichtsrechtlich gegen etwas verstoße, dass man dann als Anleger zivilrechtlich gesehen Chancen auf Schadensersatz hat", gibt Jochem zu bedenken. Aber natürlich steht immer der Anleger und Schutz seiner Kapitalanlage im Fokus. "Wir sprechen hier von der ´anlegergerechten Beratung´. Das heißt, dass die Empfehlung, die ich als Anlageberater ausspreche, auf den Kunden zugeschnitten und geeignet sein muss – im Hinblick auf seine Anlageziele, sein Wissen, und seine Erfahrung. Das hat schon lange Bestand, genau genommen seit dem BGH-Urteil 1993 zur anlegergerechten Beratungspflicht von Banken", relativiert Bernd Jochem.

Deshalb rät die Kanzlei Fieldfisher Unternehmen im digitalen Finanzbereich generell davon ab, die "Flucht ins beratungsfreie Geschäft" anzutreten, sondern die aufsichtsrechtlichen Hürden zu nehmen, um den Kunden qualifizierte Finanzdienstleistungen ohne gesteigertes Haftungsrisiko anbieten zu können.

Dennoch halten sich Robo-Advisor eher bedeckt. Zumal ja eine Haftung entfällt, da die Anlageberatung bei vielen Portalen in den AGB ausgeschlossen ist. Jedoch verneint dieser Hinweis auf der Website eine Anlageberatung nicht. "Schließlich muss der Interessent über die Eingabemaske des Robos individuelle Angaben zu seinem Profil und Anlageverhalten preisgeben", gibt Thilo Danz von Fieldfisher zu bedenken. Auch die Bafin sieht hierin klar eine Anlageberatung und daher ist unser Fazit: Das letzte Wort hat im Einzelfall, ob es sich um eine Anlageberatung handelt oder nicht, immer der Bundesgerichtshof.

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  5. Wenn Sie persönliche Mitteilungen oder Texte anderer Verfasser einstellen oder Kommentare anderweitig veröffentlichen möchten, beachten Sie die Rechte Dritter. Bei einer Verletzung dieser Rechte (z.B. Persönlichkeitsrecht, Urheberrecht, Datenschutz) haften Sie.
  6. Sie haben die Möglichkeit, Ihren Benutzernamen frei zu wählen. Sie sollten aber im eigenen Interesse markenrechtlich geschützte Namen vermeiden.

Quelle: www.datenschutzbeauftragter-info.de